Die Muskeln und der Sportler

Eine Muskelfaser ist dasselbe wie eine Muskelzelle. Bei Fußballern besitzen die Zellen mehr Mitochondrien und verzweigtere Kapillaren.

“Er hat keine Muskeln”, sagte Diego Maradona nach dem Spiel gegen Portugal über Thomas Müller. Tatsächlich verbergen sich in dessen Waden keine Muskelhaufen, sondern auf andere Weise hochspezialisierte Zellen.

Gut zu wissen

Ein ausdauernder Muskel unterscheidet sich grundsätzlich von einem auf Kraft getrimmten Muskel. Während sich die Muskelfasern beim Krafttraining verdicken, um einen möglichst großen Widerstand zu überwinden, verändert Ausdauertraining die Muskelzellen auf einer ganz anderen Ebene: Es perfektioniert ihre Energieausbeute.

Dafür steigert der Muskel die Zahl und die Größe seiner Mitochondrien. In den als Kraftwerke der Zelle bezeichneten Gebilden befindet sich ein komplexes Enzymsystem, das Zucker oder Fettsäuren mithilfe von Sauerstoff zerlegt – und dadurch den Zellen Energie zur Verfügung stellt. Daneben besitzen ausdauertrainierte Muskelzellen deutlich größere Glykogenspeicher, in denen sie Kohlenhydratvorräte anlegen können.

 

Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/ausdauertraining-und-muskeln-duenn-aber-energiereich-a-975522.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.