Nur die Gesunden treiben Sport

Dienstag, 27. September 2011

 

Heidelberg – Gerade Menschen, die etwas für ihre Gesundheit tun müssten, treiben wenig Sport. Das berichtet die Heidelberger Soziologin Simone Becker in einer auf dem sogenannten Sozio-oekonomischen Panel(SOEP) beruhenden Studie.

Die SOEP-Daten zeigen laut Becker, dass die Gesundheitszufriedenheit der Deutschen im Laufe des Lebens immer mehr nachlässt. Gleichzeitig gehe die sportliche Aktivität zurück. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass der Anteil der Deutschen, die mindestens einmal pro Woche Sport treiben, in den vergangenen 15 Jahren um 16 Prozent gestiegen sei.

Im Alter von 18 Jahren treiben knapp 70 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen wöchentlich Sport. Mit 35 Jahren zieht es etwa ebenso viele Frauen wie Männer auf die Sportplätze, nämlich jeweils rund 30 Prozent. Unter den älteren Menschen ab 68 Jahren sind es nur noch jeweils 18 Prozent der Frauen und Männer.

„Natürlich kostet es mehr Überwindung Sport zu treiben, wenn man sich nicht fit fühlt“, sagte Becker. Sie kritisierte aber auch das Konzept vieler Präventions- oder Rehabilitationsangebote. „Solche Kurse werden meist nur zeitlich begrenzt angeboten“, so Becker. Danach hätten die Teilnehmer oft keine Möglichkeit mehr, das Training fortzusetzen.

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